bet4mi - Sonntagsevangelium
Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel: Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Na, hast du dich schon einmal dabei ertappt, dass du alles richtig gemacht hast und zu dir selbst sagen kannst: Ich bin einfach super?
Oder ist es nicht doch eher so, dass wir alle -ähnlich wie der Zöllner- nicht perfekt sind, unsere Fehler machen und dadurch auf die Hilfe und Zuwendung Gottes angewiesen sind ?
Ein schönes Evangelium, über das es sich nachzudenken lohnt. Vielleicht frägst du dich einmal, in welcher Rolle (Pharisäer/Zöllner) du dich am stärksten wiedererkennst???
Soviel für heute, schönen Sonntag
CU euer Markus
Am 29. Oktober 2007 um 06:46 Uhr
Es ist ehrlicher vor Gott hinzutreten und ihm unser SELBST zu zeigen! Gott kennt uns und ihm was vorzumachen was wir nicht sind ist eine Lüge uns selbst gegenüber! Gott ist es bestimmt lieber, wenn wir vor ihm stehen und wie der Zöllner die Wahrheit sagen! Wir sind nicht Gott sondern Menschen die Fehler machen und wenn wir ein Gebet zu Gott sprechen sollte es von Herzen und ehrlich sein! Anita