Das leere Grab allein reicht nicht aus, um an die Auferstehung Jesu zu glauben, es bedarf handgreiflicher Beweise. „Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“
Jesus begegnet allen Menschen nach seiner Auferstehung auf eine ganz eigene Weise. Maria von Magdala ruft er beim Namen, die Emmaus-Jünger erkennen ihn am Brechen des Brotes, zu Thomas sagt Jesus: „Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!“ Jesus ruft jeden Menschen in eine ganz persönliche Beziehung und weiß, wie er jedem einzelnen begegnen muß, um ihn in seinem Herzen anzusprechen.
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Die Menschen im Evangelium haben uns nichts voraus. Auch wir können erfahren, dass Jesus lebt. Bitten wir Jesus, dass er uns Zeichen seiner Gegenwart schenkt. Haben wir das Verlangen danach, ihn zu sehen. Glauben wir seinem Wort. Vertrauen wir uns ihm an. Treten wir ein in die gläubige Beziehung zu ihm, dann werden wir seine Gegenwart und Nähe erfahren. Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben.