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	<title>Kommentare zu: Aufbrechen</title>
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	<description>Bet` für mi - Bet` für mich</description>
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		<title>Von: Cindi</title>
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		<dc:creator>Cindi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 04:48:57 +0000</pubDate>
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		<description>Unser Papst wird 84 Jahre am 16.April 2011Stationen seines Lebens „Ich will Kardinal weredn!“Diesen bemerkenswerten Satz sagte Joseph Ratzinger, als er ffcnf Jahre alt war. Damals konnte noch niemand ahnen, dass sein Weg noch weiter nach oben ffchren sollte. Die Stationen im Leben des Polizistensohns, der Papst weredn sollte – von Marktl bis ins KonklaveDie ersten Jahre (1927 bis 1932)Gesegnet durch das OsterwasserEs ist Karsamstag, 16. April 1927, um 8.30 Uhr, als Joseph Alois Ratzinger im beschaulichen Marktl am Inn geboren wird. Er ist das jfcngste von drei Kindern, Schwester Maria und Bruder Georg sind einige Jahre e4lter. Wenige Stunden nach seiner Geburt wird der kleine Joseph getauft. Die Osternacht steht an – ffcr Ratzinger besitzt die Ne4he seiner Geburt zum Osterereignis und die Taufe mit dem Osterwasser eine ganz besondere Bedeutung. Marktl dagegen pre4gt den Heranwachsenden weniger, 1929 zieht die Familie nach Tittmoning um. Der Vater ist Gendarmeriemeister und wird ste4ndig versetzt. So bleiben die Ratzingers auch in Tittmoning nicht lange, 1932 siedelt die Familie nach Aschau am Inn fcber. Kindheit (1932 bis 1939)Immer auf AchseDie Kindheit ist ffcr Joseph Ratzinger ein einziger grodfer Umzug. In Aschau bleibt die Familie immerhin ffcnf Jahre, doch 1937 lassen sich die Ratzingers in Hufschlag bei Traunstein nieder. Die Eltern haben hier einen alten Bauernhof gekauft, ffcr Joseph ein „Paradies“ voller Abenteuer. Viel Zeit zum Austoben bleibt allerdings nicht, im gleichen Jahr noch wird Joseph Gymnasiast. Nach eigenen Aussagen soll er ein frecher Schfcler gewesen sein, ein hochbegabter ist er in jedem Fall. dcbrigens: Fast he4tte niemand diese audferordentlichen Fe4higkeiten entdeckt, Joseph we4re ne4mlich beinahe in einem Karpfenteich ertrunken. Studienseminar (1939 bis 1945)Mit tiefem Glauben durch die Schrecken des KriegesNicht nur seine Begabung, auch Josephs Ehrgeiz ist unglaublich grodf. Deshalb entschliedfen sich seine Eltern, ihm trotz finanzieller Schwierigkeiten eine hervorragende Ausbildung zu bieten. 1939 darf der Zwf6lfje4hrige auf das angesehene Studienseminar St. Michael in Traunstein wechseln – ein Wechsel, der ihm zune4chst schwer fe4llt. 1933 fcbernehmen die Nazis die Macht, und 1941 bekommt Ratzinger die Gewaltherrschaft erstmals direkt am eigenen Leibe zu spfcren: Er muss gegen seinen Willen der Hitlerjugend beitreten. Zwei Jahre spe4ter wird der 16-Je4hrige als Flak-Helfer eingesetzt, 1944 muss Ratzinger gar an die Front nach Ungarn. Wieder daheim, gere4t er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, kommt aber 1945 frei und besteht das Abitur am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs beginnt Joseph Ratzinger seine Priesterausbildung und wird 1951 gemeinsam mit seinem Bruder Georg geweiht. Der Ernennung zum Erzbischof von Mfcnchen und Freising 1977 folgt bald der Ruf nach Rom – als Pre4fekt der Glaubenskongregation an die Seite von Papst Johannes Paul II. (Fotos: dpa)Priesterausbildung und Studium (1946 bis 1957)Mit dem Bruder ein Leben ffcr GottSchon als kleines Kind soll Joseph die Kardinalswfcrde als Lebenstraum ausgegeben haben. Die Schrecken des Nationalsozialismus haben diesen Wunsch weiter vertieft. Direkt nach seiner Rfcckkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Neu-Ulm tritt Ratzinger deshalb in das Freisinger Priesterseminar ein. An der f6rtlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule beginnt der 18-Je4hrige erst Philosophie zu studieren, danach schreibt er sich an der Universite4t in Mfcnchen ffcr Theologie ein. Am 29. Juni 1951 wird Joseph Ratzinger im Dom zu Freising zum Priester geweiht, die Primiz feiert er zusammen mit seinem Bruder Georg am 8. Juli in Traunstein. Die Jahre danach widmet der junge Theologe ganz dem Studium, auch hier sind seine Ergebnisse exzellent. 1953 promoviert Ratzinger fcber den Kirchenlehrer Augustinus. Dozent und Professor (1957 bis 1977)Ein Popstar unter den TheologenRatzingers theologische Fe4higkeiten sind unbestritten, seine Interpretationen weredn dagegen wegen ihrer revolutione4ren Anse4tze bisweilen harsch kritisiert. Seine Habilitationsschrift lehnt man gar ab. Doch schlussendlich mfcssen die Prfcfer Ratzingers Klasse anerkennen, 1957 wird seine Habilitation fcber „Die Geschichtstheologie des Heiligen Bonaventura“ abgesegnet. Ein Jahr spe4ter tritt der erst 31-Je4hrige seine erste Stelle als Professor in Freising an. In kfcrzester Zeit wird Ratzinger fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt, 1962 nimmt ihn der Kf6lner Kardinal Josef Frings als Berater zum II. Vatikanischen Konzil mit. In den Jahren danach sorgt Ratzinger immer wieder ffcr Furore, beispielsweise mit seiner „Einffchrung in das Christentum“. Er gilt als geradezu unerhf6rt progressiv, bei den Studenten in Mfcnster, Bonn, Tfcbingen und Regesburg geniedft er „Starstatus“. Erzbischof von Mfcnchen und Freising (1977 bis 1981)Der Erbe des Heiligen KorbinianDie Universite4t ist Joseph Ratzingers Heimat, hier ffchlt sich der wissbegierige Theologe wohl. Umso schwer wiegt ffcr ihn das Jahr 1977. Im Me4rz widerfe4hrt ihm eigentlich eine grodfe Ehre, Papst Paul VI. ernennt ihn zum Erzbischof von Mfcnchen und Freising. Ffcr Ratzinger jedoch bedeutet dies das Ende seiner wissenschaftlichen Karriere. Trotz aller schwerwiegenden Vorbehalte und erst nach einem Gespre4ch mit dem Beichtvater: Am 28. Mai 1977 wird aus dem Regensburger Professor Ratzinger der Erzbischof einer der einflussreichsten Dif6zesen in Deutschland. Nur einen Monat spe4ter erffcllt sich der kindliche Wunsch des kleinen Joseph: Ratzinger wird Kardinal, seine kirchliche Karriere hat rasant an Fahrt aufgenommen. Pre4fekt der Glaubenskongregation (1981 bis 2005)Der Hfcter des Glaubens„Mitarbeiter der Wahrheit“ lautet das Ratzingers Bischofsmotto. Kardinal Joachim Meisner nennt den Mfcnchner Erzbischof „Mozart der Theologie“ – alles beste Voraussetzungen ffcr Ratzingers ne4chste Aufgabe. Der Deutsche hat sich inzwischen in der ganzen Welt als „Bewahrer des Glaubens“ einen Namen gemacht, ab 1981 fcbernimmt er diese Funktion ganz offiziell. Papst Johannes Paul II. mf6chte den 64-Je4hrigen nach Rom holen, er soll dort der neue Pre4fekt der Glaubenskongregation weredn. Wieder gehorcht Ratzinger, am 25. November 1981 verle4sst er sein geliebtes Bayern Richtung Italien. Hier wacht er mit Argusaugen fcber die „Reinheit der katholischen Lehre“, Konflikte bleiben nicht aus. Fast ein Vierteljahrhundert spe4ter wartet schliedflich die grf6dfte Aufgabe auf den Polizistensohn aus Marktl: Am 19. April 2005 wird Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst Benedikt XVI. gewe4hlt.Simon Biallowons</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Papst wird 84 Jahre am 16.April 2011Stationen seines Lebens „Ich will Kardinal weredn!“Diesen bemerkenswerten Satz sagte Joseph Ratzinger, als er ffcnf Jahre alt war. Damals konnte noch niemand ahnen, dass sein Weg noch weiter nach oben ffchren sollte. Die Stationen im Leben des Polizistensohns, der Papst weredn sollte – von Marktl bis ins KonklaveDie ersten Jahre (1927 bis 1932)Gesegnet durch das OsterwasserEs ist Karsamstag, 16. April 1927, um 8.30 Uhr, als Joseph Alois Ratzinger im beschaulichen Marktl am Inn geboren wird. Er ist das jfcngste von drei Kindern, Schwester Maria und Bruder Georg sind einige Jahre e4lter. Wenige Stunden nach seiner Geburt wird der kleine Joseph getauft. Die Osternacht steht an – ffcr Ratzinger besitzt die Ne4he seiner Geburt zum Osterereignis und die Taufe mit dem Osterwasser eine ganz besondere Bedeutung. Marktl dagegen pre4gt den Heranwachsenden weniger, 1929 zieht die Familie nach Tittmoning um. Der Vater ist Gendarmeriemeister und wird ste4ndig versetzt. So bleiben die Ratzingers auch in Tittmoning nicht lange, 1932 siedelt die Familie nach Aschau am Inn fcber. Kindheit (1932 bis 1939)Immer auf AchseDie Kindheit ist ffcr Joseph Ratzinger ein einziger grodfer Umzug. In Aschau bleibt die Familie immerhin ffcnf Jahre, doch 1937 lassen sich die Ratzingers in Hufschlag bei Traunstein nieder. Die Eltern haben hier einen alten Bauernhof gekauft, ffcr Joseph ein „Paradies“ voller Abenteuer. Viel Zeit zum Austoben bleibt allerdings nicht, im gleichen Jahr noch wird Joseph Gymnasiast. Nach eigenen Aussagen soll er ein frecher Schfcler gewesen sein, ein hochbegabter ist er in jedem Fall. dcbrigens: Fast he4tte niemand diese audferordentlichen Fe4higkeiten entdeckt, Joseph we4re ne4mlich beinahe in einem Karpfenteich ertrunken. Studienseminar (1939 bis 1945)Mit tiefem Glauben durch die Schrecken des KriegesNicht nur seine Begabung, auch Josephs Ehrgeiz ist unglaublich grodf. Deshalb entschliedfen sich seine Eltern, ihm trotz finanzieller Schwierigkeiten eine hervorragende Ausbildung zu bieten. 1939 darf der Zwf6lfje4hrige auf das angesehene Studienseminar St. Michael in Traunstein wechseln – ein Wechsel, der ihm zune4chst schwer fe4llt. 1933 fcbernehmen die Nazis die Macht, und 1941 bekommt Ratzinger die Gewaltherrschaft erstmals direkt am eigenen Leibe zu spfcren: Er muss gegen seinen Willen der Hitlerjugend beitreten. Zwei Jahre spe4ter wird der 16-Je4hrige als Flak-Helfer eingesetzt, 1944 muss Ratzinger gar an die Front nach Ungarn. Wieder daheim, gere4t er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, kommt aber 1945 frei und besteht das Abitur am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs beginnt Joseph Ratzinger seine Priesterausbildung und wird 1951 gemeinsam mit seinem Bruder Georg geweiht. Der Ernennung zum Erzbischof von Mfcnchen und Freising 1977 folgt bald der Ruf nach Rom – als Pre4fekt der Glaubenskongregation an die Seite von Papst Johannes Paul II. (Fotos: dpa)Priesterausbildung und Studium (1946 bis 1957)Mit dem Bruder ein Leben ffcr GottSchon als kleines Kind soll Joseph die Kardinalswfcrde als Lebenstraum ausgegeben haben. Die Schrecken des Nationalsozialismus haben diesen Wunsch weiter vertieft. Direkt nach seiner Rfcckkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Neu-Ulm tritt Ratzinger deshalb in das Freisinger Priesterseminar ein. An der f6rtlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule beginnt der 18-Je4hrige erst Philosophie zu studieren, danach schreibt er sich an der Universite4t in Mfcnchen ffcr Theologie ein. Am 29. Juni 1951 wird Joseph Ratzinger im Dom zu Freising zum Priester geweiht, die Primiz feiert er zusammen mit seinem Bruder Georg am 8. Juli in Traunstein. Die Jahre danach widmet der junge Theologe ganz dem Studium, auch hier sind seine Ergebnisse exzellent. 1953 promoviert Ratzinger fcber den Kirchenlehrer Augustinus. Dozent und Professor (1957 bis 1977)Ein Popstar unter den TheologenRatzingers theologische Fe4higkeiten sind unbestritten, seine Interpretationen weredn dagegen wegen ihrer revolutione4ren Anse4tze bisweilen harsch kritisiert. Seine Habilitationsschrift lehnt man gar ab. Doch schlussendlich mfcssen die Prfcfer Ratzingers Klasse anerkennen, 1957 wird seine Habilitation fcber „Die Geschichtstheologie des Heiligen Bonaventura“ abgesegnet. Ein Jahr spe4ter tritt der erst 31-Je4hrige seine erste Stelle als Professor in Freising an. In kfcrzester Zeit wird Ratzinger fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt, 1962 nimmt ihn der Kf6lner Kardinal Josef Frings als Berater zum II. Vatikanischen Konzil mit. In den Jahren danach sorgt Ratzinger immer wieder ffcr Furore, beispielsweise mit seiner „Einffchrung in das Christentum“. Er gilt als geradezu unerhf6rt progressiv, bei den Studenten in Mfcnster, Bonn, Tfcbingen und Regesburg geniedft er „Starstatus“. Erzbischof von Mfcnchen und Freising (1977 bis 1981)Der Erbe des Heiligen KorbinianDie Universite4t ist Joseph Ratzingers Heimat, hier ffchlt sich der wissbegierige Theologe wohl. Umso schwer wiegt ffcr ihn das Jahr 1977. Im Me4rz widerfe4hrt ihm eigentlich eine grodfe Ehre, Papst Paul VI. ernennt ihn zum Erzbischof von Mfcnchen und Freising. Ffcr Ratzinger jedoch bedeutet dies das Ende seiner wissenschaftlichen Karriere. Trotz aller schwerwiegenden Vorbehalte und erst nach einem Gespre4ch mit dem Beichtvater: Am 28. Mai 1977 wird aus dem Regensburger Professor Ratzinger der Erzbischof einer der einflussreichsten Dif6zesen in Deutschland. Nur einen Monat spe4ter erffcllt sich der kindliche Wunsch des kleinen Joseph: Ratzinger wird Kardinal, seine kirchliche Karriere hat rasant an Fahrt aufgenommen. Pre4fekt der Glaubenskongregation (1981 bis 2005)Der Hfcter des Glaubens„Mitarbeiter der Wahrheit“ lautet das Ratzingers Bischofsmotto. Kardinal Joachim Meisner nennt den Mfcnchner Erzbischof „Mozart der Theologie“ – alles beste Voraussetzungen ffcr Ratzingers ne4chste Aufgabe. Der Deutsche hat sich inzwischen in der ganzen Welt als „Bewahrer des Glaubens“ einen Namen gemacht, ab 1981 fcbernimmt er diese Funktion ganz offiziell. Papst Johannes Paul II. mf6chte den 64-Je4hrigen nach Rom holen, er soll dort der neue Pre4fekt der Glaubenskongregation weredn. Wieder gehorcht Ratzinger, am 25. November 1981 verle4sst er sein geliebtes Bayern Richtung Italien. Hier wacht er mit Argusaugen fcber die „Reinheit der katholischen Lehre“, Konflikte bleiben nicht aus. Fast ein Vierteljahrhundert spe4ter wartet schliedflich die grf6dfte Aufgabe auf den Polizistensohn aus Marktl: Am 19. April 2005 wird Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst Benedikt XVI. gewe4hlt.Simon Biallowons</p>
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