Irgendwann sind sie losgegangen, nach Emmaus. Warum? Wir wissen es nicht. Ihr einziges Thema: Jesus. Wie geht es weiter? Wir hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Nun ist er tot. Von Blindheit geschlagen, mit Zweifeln im Herzen, von Angst erfüllt. Sie erkennen Jesus nicht. Er ist bei ihnen, geht mit ihnen, redet ihnen zu, sie verstehen ihn nicht. Eigene Wege, eigene Gedanken, wir gehen nach Emmaus – und Jesus? – wir glauben, er ist tot. Aber ihr habt doch gesehen: Das Grab ist leer! Ach ja, ein leeres Grab, was hat das schon zu bedeuten…
Herr, bleibe bei uns, es wird Abend, es wird dunkel, wir sehen nichts, kennen nicht den Weg. Bleibe bei uns in unseren Zweifeln und Fragen, in unserer Angst.
Brotbrechen, Eucharistie – und sie erkannten ihn. Jesus lebt und er ist da – mitten unter uns. Die Augen gehen auf, Licht in der Finsternis. Er ist es! Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete.
Ja, Herr, ich glaube dass du lebst und dass in dir das Leben ist, dass du bei uns bist, zu allen Zeiten, auch wenn wir dich nicht sehen.