Vorsätze

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Warum fangen wir nicht jeden Tag mit einem kleinen Vorsatz an?

Dies kann eine gute Tat oder ein paar Momente Zeit für ein Gebet sein.

Ganz wichtig dabei: werden wir nicht missmutig, wenn es einmal nicht gelingt.

 

Einen schönen Tag wünscht

das Bet4mi-Team

Hl. Bruder Konrad von Parzham (1818–1894)

konradvparzham.jpgKonrad wurde als Bauernsohn geboren und war von klein auf ein ausgesprochen frommer Mensch. Schon früh wollte in ein Kloster eintreten, doch er wurde immer wieder abgelehnt. Erst als Dreißigjähriger fand er im Kapuzinerkloster Altötting Aufnahme mit dem Ordensnamen Konrad und seinen Platz fürs Leben an der Klosterpforte. 

41 Jahre lang wirkte Bruder Konrad an diesem Platz segensreich und half allen, die mit vielerlei Anliegen und Bitten zu ihm kamen, unzähligen Wallfahrern, aber auch Kindern aus vielen armen Altöttinger Familien. Er wollte sich allezeit in die Gegenwart Gottes stellen und sein Bemühen war es, die Nächstenliebe in sich und anderen zu bewahren und nie ein Wort zu reden, das wider die Liebe wäre. Dies gelang ihm, weil der Mittelpunkt seines Lebens das Gebet war. Er fand dafür Zeit, trotz seines 18-Stunden-Tages an der Pforte. Stundenlang und nächtelang, jede freie Minuten nutzend, betete er. 

Papst Benedikt XVI. sagte über ihn: „Er hat sich, wie es der Herr im Gleichnis empfiehlt, wirklich auf den letzten Platz gesetzt, als demütiger Pfortenbruder. Er konnte von seiner Zelle aus immer auf den Tabernakel hinschauen, immer bei ihm sein. Von diesem Blick her hat er die nicht zu zerstörende Güte gelernt, mit der er den Menschen begegnete, die fast ohne Unterbrechung an seiner Pforte anläuteten. Ihnen allen hat er ohne große Worte durch seine Güte und Menschlichkeit eine Botschaft geschenkt, die mehr wert war als bloße Worte.“