Ja oder Nein (Mt 21,28-31)

janein1.jpgIm heutigen Evangelium geht es um zwei Söhne. Zu jedem der beiden sagt der Vater: „Geh und arbeite heute im Weinberg!“ Der erste sagt. „Ja!“ aber dann geht er doch nicht hin. Der zweite hat erst mal keine Lust und sagt unumwunden dem Vater sein „Nein“ ins Gesicht. Aber dann reut es ihn, und er geht doch.

Ich würde mal sagen, der erste wollte sich bei seinem Vater einschmeicheln. Ja, mach ich, natürlich, ich bin doch immer für dich da … Schleimer nennt man so Leute, die groß reden, aber am Ende doch nichts tun. Der zweite Sohn bereut seine schroffe Ablehnung. Auch wenn der Vater es vielleicht gar nicht mehr sieht, geht er später doch noch in den Weinberg. Er will einfach das tun, was der Vater von ihm wollte.

Bei Gott kann man sich nicht einschmeicheln. Er kennt das Herz des Menschen. Er weiß genau, aus welchen Beweggründen einer etwas tut. Wie sieht es bei mir aus? Geht es mir zuerst um Jesus und um die Menschen oder ist mir mein eigenes Ansehen wichtiger als alles andere?

Eine Reaktion zu “Ja oder Nein (Mt 21,28-31)”

  1. Anita

    Wahre Worte, dass Gott die
    Beweggründe kennt. Doch
    bleibt die Menschlichkeit
    bei vielen Menschen auf
    der Strecke egal in welchem
    Berufszweig. Und verletzt wird
    nur der, der vertraut.

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