Die beiden Tagesheiligen: Heiliger Konrad und Heiliger Gebhard

der-heilige-konrad-von-konstanz.jpgBischof Konrad, der aus dem Grafengeschlecht der Welfen stammt, wurde um 900 geboren. Er erhielt seine Ausbildung in St. Gallen und Konstanz. 934 wurde er im Beisein seines Freundes, des Bischofs Ulrich von Augsburg, zum Konstanzer Bischof gewählt. Konrad war ein äußerst tüchtiger und frommer Bischof. So stellte er sein ganzes Privatvermögen in den Dienst der Kirche und der Armen. Seine tiefe Frömmigkeit äußert sich auch darin, dass er dreimal die Strapazen einer Wallfahrt ins Heilige Land auf sich nahm. Nach mehr als 40jähriger Amtszeit starb Bischof Konrad am 26. November 975.

heiliger-gebhard.jpgDer heilige Gebhard, geboren im Jahre 949, Sohn des Grafen Ulrich von Bregenz, erhielt ebenso wie Konrad seine Ausbildung an der Konstanzer Domschule. Durch Kaiser Otto den Zweiten wurde er 979 Bischof von Konstanz. Er stiftete die Abtei Petershausen und setzte sein Familienerbgut dafür ein. Als er am 27. August 995 gestorben war, wurde er in seiner Kirche zu Petershausen bestattet. In den Jahren 1134 und 1259 wurden seine Gebeine erhoben. Damit war seine Kanonisation ausgesprochen.
 
Konrad und Gebhard sind wichtige Bischofsgestalten, kaiserlich wie ihr Dom und ihre Zeit, aber verbunden mit dem schlichten Volk und dem Land, darum liebenswert bis zum heutigen Tage.
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 Würdest du auch gern eine Wallfahrt ins Heilige Land machen? Wär cool, oder ?
CU

 

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