“Ja” – Wort der Kraft (2)

Grenzen bejahen

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Ich sage “Ja” zu meinen Grenzen.
Lange habe ich geglaubt, dass ich alles erreichen kann,
dass mir sämtliche Türen offenstehen
und ich nur wählen brauche, wie ich leben will.

Aber es hat immer nur begrenzt gestimmt.
Jetzt spüre ich diese Grenzen.
Aber ich sehe auch ihre Schönheit.
Sie bewahren mich – ich bleibe realistisch,
sie geben mir Mitgefühl – ich sehe die Grenzen anderer,
in ihnen bleibe ich der Erde nah.
Dieses “Ja” zu meinen Grenzen hat mich freigesetzt.
Ich lebe innerhalb meiner Grenzen,
auch wenn ich an ihnen rüttle.
Ich übe Demut und entwickle Größe.

Ich gehe schöpferisch mit ihnen um
und mache so die Enge wieder weit.
Und da, wo die Grenzen schmerzen, spüre ich,
dass mich meine andere Art Freiheit ruft.

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