Nichts, wirklich gar nichts
ist lebenswert ohne Liebe.
Aller Sinn des Lebens ist erfüllt,
wo Liebe ist.
(Dietrich Bonhoeffer)
Nichts, wirklich gar nichts
ist lebenswert ohne Liebe.
Aller Sinn des Lebens ist erfüllt,
wo Liebe ist.
(Dietrich Bonhoeffer)
Nach längerer Zeit ist Jesus wieder im Haus von Simon und Andreas in Kafarnaum. Das bleibt nicht verborgen und die Menschen strömen herbei, das Haus ist voll und an der Tür drängeln sich die Menschen, um gerade noch einen Blick auf Jesus zu erhaschen und seine Worte verstehen zu können. Da tragen vier Männer einen Gelähmten herbei. Er liegt auf einer Pritsche, dem einfachen Bett der armen Leute. Da durch die Menge kein Hindurchkommen möglich ist, kommt ihnen die geniale Idee, den Gelähmten durch das Dach direkt vor Jesus herunter zu lassen.
Und als Jesus ihren Glauben sah, sagt er dem Gelähmten: Kind, erlassen werden deine Sünden.
Entscheidend ist der Glaube des Gelähmten und seiner vier Begleiter. Ist das nicht ein eindrucksvolles Beispiel für den Glauben, der Berge versetzten kann, von dem Jesus später (11,23) sprechen wird? Das sehnliche Verlangen nach Heilung und die Zuversicht, bei Jesus Hilfe zu finden, sind so stark, dass der Kranke und seine Helfer sich auch durch das Hindernis, zu ihm zu gelangen, nicht abschrecken lassen, sondern einen sonst unüblichen Weg finden, um vor ihn zu kommen.
Durch die Anrede „Kind“ macht Jesus deutlich, dass der Mensch, der bei Jesus Heilung sucht, nun als Kind Gottes zur Familie Jesu gehört. Zum Erstaunen aller sagt Jesus zu ihm: Deine Sünden werden erlassen. Jesus will den Menschen als ganzen gesund machen. Oft ist es die innere Not, die einen Menschen mehr quält als äußeres Leid.
Jesus auch ich möchte zu Dir kommen, allen Widerständen und Zweifeln zum Trotz. Herr, mach auch mich ganz gesund.