Die Zehn Gebote – Sechstes und neuntes Gebot

Du sollst nicht die Ehe brechen.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. 

zehngebote6.jpgDas sechste und das neunte Gebot werden oft zu einem zusammengefaßt. Jesus sagt ja selbst das deutliche Wort: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Das Gebot beinhaltet also mehr als nur die Warnung vor einem Seitensprung. 

Die Familie ist die Grundlage unserer Gesellschaft. Um ein gemeinsames Leben in Liebe führen zu können, ist gegenseitige Treue nötig. Man kann den Schwierigkeiten einer Beziehung nicht dadurch entgehen, dass man meint, mit einem anderen Partner wäre alles viel besser. Damit aber zwei Menschen es überhaupt ein Leben lang miteinander aushalten, müssen sie prüfen, ob sie zueinander passen. Dabei dürfen nicht die sexuellen Aspekte im Vordergrund stehen. „Warten“ kann oft zu einem viel tieferen Kennenlernen des anderen führen. 

Es wird der Kirche oft vorgeworfen, dass sie mit ihrer Sexualmoral die Menschen unterdrückt. Wenn man Sexualität nur als größtmögliche Befriedigung der Lust sieht, mag das stimmen. Wenn man aber nach einer Form der Sexualität sucht, die dem Leben dient und nicht allein der Befriedigung der eigenen Lust, so wird man in der Lehre der Kirche einen Weg hin zu größerer Freiheit und Erfüllung finden. 

Lassen wir unser Denken also nicht von dem leiten, was uns die Medien tagtäglich an Bildern und Berichten zu diesem Thema liefern, sondern fragen wir uns, wie wir verantwortungsvoll mit der von Gott verliehenen Gabe der Sexualität umgehen können, auch wenn es oft schwer fällt. Möge Gott unsere Familien mit seinem Segen schützen.

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