Vor einer Woche haben wir das Fest der Geburt Johannes des Täufers gefeiert. Heute kommt noch einmal seine Mutter Elisabet in den Blick. Sie war verwandt mit Maria, der Mutter Jesu. Der Evangelist Lukas berichtet uns, wie sich Maria, bald nachdem ihr der Engel die Geburt Jesu offenbart hatte, aufmachte, um ihre Verwandte Elisabet zu besuchen. Beide Frauen sind schwanger. Als Gruß an Maria verwendet Elisabet die Worte, die wir bis heute im Ave Maria beten: Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.
Elisabet preist Maria selig, weil sie geglaubt hat, was der Herr ihr durch den Engel sagen ließ. Diesen ihren Glauben besingt Maria nun im Magnificat. Sie dankt Gott, der Großes an ihr getan hat, doch nicht nur an ihr, sondern an allen die Gott fürchten.
Gott ist ein Gott, der die menschlichen Verhältnisse umkehrt, der die Mächtigen stürzt und die Niedrigen erhebt, der die Hungernden beschenkt und die Reichen leer ausgehen lässt. Vor allem aber ist er ein Gott des Erbarmens, der sich den Menschen in Liebe zuwendet. Dies wird die Welt in Jesus Christus erfahren.
One thought on “Mariä Heimsuchung (Lk 1,39-56)”
Gebet!
Allmächtiger, ewiger Gott,
vom Heiligen Geist geführt,
eilte Maria, die deinen
Sohn in ihrem Schoß trug,
zu ihrer Verwandten Elisabeth.
Hilf auch uns, den Eingebungen
deines Geistes zu folgen,
damit wir vereint mit Maria
deine Größe preisen.
Darum bitten wir durch
Jesus Christus.
Gebet!
Allmächtiger, ewiger Gott,
vom Heiligen Geist geführt,
eilte Maria, die deinen
Sohn in ihrem Schoß trug,
zu ihrer Verwandten Elisabeth.
Hilf auch uns, den Eingebungen
deines Geistes zu folgen,
damit wir vereint mit Maria
deine Größe preisen.
Darum bitten wir durch
Jesus Christus.