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	<title>Kommentare zu: Warum?</title>
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	<description>Bet` für mi - Bet` für mich</description>
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		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/comment-page-1/#comment-1148</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:02:18 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Maria Magdalena!

Ich möchte Dir kurz auf Deinen Kommentar antworten. Die Frage &quot;Warum&quot; gibt es natürlich schon seit Menschengedenken und schon immer haben Menschen im Gebet auch an Gott die Frage gestellt: &quot;Warum?&quot;

Der Text will aber meiner Ansicht nach etwas anderes sagen. Bisher war Gott nur derjenige, an den die Frage &quot;warum&quot; gestellt wurde, er selbst war aber über diese Frage erhaben, denn Gott weiß ja alles und braucht sich deshalb nie zu fragen, warum etwas ist.

In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, er hat sich ganz in unser Menschsein hinein begeben, hat alles angenommen, was menschlich ist, außer der Sünde. Der Auferstandene bleibt auch nach seinem Heimgang zum Vater geprägt durch die Wundmale, geprägt durch alles Leid, das ihm zugefügt wurde.

Gott sieht die Not der Menschen seither nicht mehr nur wie aus der Ferne, wie einer, der über allem steht. Er hat sich nicht gescheut, selbst Leid an sich zu erfahren, selbst das Leid zu durchleben.

So bekommt alles Beten in Jesus Christus einen neuen Sinn. Es ist nicht nur ein Gebet von Menschen, der Hilfeschrei an Gott ist nicht nur etwas, das dem schwachen Menschen eigen ist, sondern in Jesus Christus hat Gott selbst in seiner Not um Hilfe geschrien, der Sohn zum Vater.

In Jesus Christus hat Gott selbst sich die Frage gestellt: Warum? Der Sohn als Mensch wendet sich in seiner Not an den Vater.

So können wir uns in unseren Nöten in Fragen geborgen wissen bei Gott. Wir haben nicht einen Gott, der über allen Fragen und Nöten steht, sondern einen, der selbst durch sie hindurch gegangen ist.

Das ist etwas von dem Neuen, das Jesus uns gebracht hat. Vorher war die Frage nach dem Warum nur an Gott gerichtet, nun hat sie ihren Platz in Gott selbst, im Gespräch zwischen dem Sohn und dem Vater. Unsere Fragen und unser Leid sind somit durch Jesus Christus hinein genommen in das Innereste Gottes.

Ich hoffe, ich konnte diesen Gedanken einigermaßen verständlich erläutern.

Viele Grüße

Roland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Maria Magdalena!</p>
<p>Ich möchte Dir kurz auf Deinen Kommentar antworten. Die Frage &#8220;Warum&#8221; gibt es natürlich schon seit Menschengedenken und schon immer haben Menschen im Gebet auch an Gott die Frage gestellt: &#8220;Warum?&#8221;</p>
<p>Der Text will aber meiner Ansicht nach etwas anderes sagen. Bisher war Gott nur derjenige, an den die Frage &#8220;warum&#8221; gestellt wurde, er selbst war aber über diese Frage erhaben, denn Gott weiß ja alles und braucht sich deshalb nie zu fragen, warum etwas ist.</p>
<p>In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, er hat sich ganz in unser Menschsein hinein begeben, hat alles angenommen, was menschlich ist, außer der Sünde. Der Auferstandene bleibt auch nach seinem Heimgang zum Vater geprägt durch die Wundmale, geprägt durch alles Leid, das ihm zugefügt wurde.</p>
<p>Gott sieht die Not der Menschen seither nicht mehr nur wie aus der Ferne, wie einer, der über allem steht. Er hat sich nicht gescheut, selbst Leid an sich zu erfahren, selbst das Leid zu durchleben.</p>
<p>So bekommt alles Beten in Jesus Christus einen neuen Sinn. Es ist nicht nur ein Gebet von Menschen, der Hilfeschrei an Gott ist nicht nur etwas, das dem schwachen Menschen eigen ist, sondern in Jesus Christus hat Gott selbst in seiner Not um Hilfe geschrien, der Sohn zum Vater.</p>
<p>In Jesus Christus hat Gott selbst sich die Frage gestellt: Warum? Der Sohn als Mensch wendet sich in seiner Not an den Vater.</p>
<p>So können wir uns in unseren Nöten in Fragen geborgen wissen bei Gott. Wir haben nicht einen Gott, der über allen Fragen und Nöten steht, sondern einen, der selbst durch sie hindurch gegangen ist.</p>
<p>Das ist etwas von dem Neuen, das Jesus uns gebracht hat. Vorher war die Frage nach dem Warum nur an Gott gerichtet, nun hat sie ihren Platz in Gott selbst, im Gespräch zwischen dem Sohn und dem Vater. Unsere Fragen und unser Leid sind somit durch Jesus Christus hinein genommen in das Innereste Gottes.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte diesen Gedanken einigermaßen verständlich erläutern.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Roland</p>
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	<item>
		<title>Von: Maria Magdalena</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/comment-page-1/#comment-1143</link>
		<dc:creator>Maria Magdalena</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:30:52 +0000</pubDate>
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		<description>Nein nicht &quot;seitdem&quot;. Die Frage &quot;warum&quot; gibt es schon viel länger im Gebet. Siehe Psalm 22.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein nicht &#8220;seitdem&#8221;. Die Frage &#8220;warum&#8221; gibt es schon viel länger im Gebet. Siehe Psalm 22.</p>
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		<title>Von: Anita</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/comment-page-1/#comment-1141</link>
		<dc:creator>Anita</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:28:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hat Gott Jesus in seiner
schweren Stunden verlassen, 
oder war Gott, Jesus  in seinem
Übergang vom Leben zum
Tod sehr nah?
Sind es nicht selbst oft
auch unsere Gedanken,
Gott warum hast du mich
verlassen? 
Liegt es nicht an uns selbst,
dass wir oft keinen Kontakt
zu Gott spüren?
Ist es nicht vielleicht so,
dass nicht Gott uns verlassen
hat sondern wir uns selbst
im Weg stehen seine Nähe
zu uns zu spüren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Gott Jesus in seiner<br />
schweren Stunden verlassen,<br />
oder war Gott, Jesus  in seinem<br />
Übergang vom Leben zum<br />
Tod sehr nah?<br />
Sind es nicht selbst oft<br />
auch unsere Gedanken,<br />
Gott warum hast du mich<br />
verlassen?<br />
Liegt es nicht an uns selbst,<br />
dass wir oft keinen Kontakt<br />
zu Gott spüren?<br />
Ist es nicht vielleicht so,<br />
dass nicht Gott uns verlassen<br />
hat sondern wir uns selbst<br />
im Weg stehen seine Nähe<br />
zu uns zu spüren?</p>
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