Allerheiligen (1)

allerheiligen15.jpg„Gott hat es so eingerichtet, dass wir alle zu unserem Heile aufeinander angewiesen sind und alle miteinander nach dem gemeinsamen Heil streben müssen.“ Diese Worte von Thomas Merton geben einen Wesenskern des Christentums wieder, wie ihn auch der Apostel Paulus im 12. Kapitel des Ersten Korintherbriefes beschreibt: „Ihr aber seid der Leib Christi und jeder einzelne ist ein Glied an ihm.“

Die Kirche ist der mystische Leib Christi. Christus ist das Haupt. Durch die Taufe werden wir aufgenommen als Glieder dieses Leibes. Wie im menschlichen Leib, so hat auch im mystischen Leib Christi jedes Glied seine besondere Aufgabe. Es können nicht alle alles machen, sondern jeder soll das seine tun. So gibt es welche, die scheinbar höhere Aufgaben erfüllen und andere, die scheinbar Geringeres tun, aber doch ist der Einsatz eines jeden gleich wichtig, weil er für das Ganze unerläßlich ist.

Wir merken es an unserem eigenen Leib: wenn auch nur ein kleiner Teil davon krank ist oder Schmerz empfindet, so wirkt sich das auf unseren ganzen Leib aus. Obwohl nur ein Zahn weh tut, beeinträchtigt dies unser gesamtes Wohlbefinden.

Herr Jesus, ich glaube fest daran, dass du mich zu dem machen wirst, wofür du mich geschaffen hast, wenn ich darin einwillige. Lass mich meinen Platz in der Kirche entdecken und hilf mir das zu tun, wozu du mich brauchst.

Eine Reaktion zu “Allerheiligen (1)”

  1. Anita

    Die Kirche feiert am 1. November im
    Fest Allerheiligen gewissermaßen ein
    Fest des Himmels.Sie gedenkt an
    diesem Tag nicht bestimmter großer
    Heiliger, sondern aller, die das große Ziel
    ihres Lebens erreicht haben. Ihre Namen
    sind im Buch ihres Lebens verzeichnet.
    Christus leuchtet in ihrer Mitte als die
    Krone aller Heiligen. Er war der Weg
    und die Wahrheit denen sie folgten er
    ist jetzt ihr Leben.

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