Heiliger Martin von Tours

martin2.jpgKaum ein anderer Heiliger neben dem heiligen Nikolaus genießt bis in unsere Zeit hinein eine so große Beliebtheit wie der heilige Martin. An seinem Festtag ziehen die Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen. Jetzt, wo die Nächte bis Weihnachten hin spürbar länger werden, setzt das Brauchtum immer wieder „Lichtpunkte“, die die Finsternis aufhellen, bis wir dann an Weihnachten mit der Geburt Christi den Anbruch des neuen Lichtes feiern.

Dieses Licht, das Jesus Christus ist, sollen wir zu den Menschen bringen. Die Heiligen sind uns dazu ein Vorbild. Als Martin am Stadttor von Amiens stehen blieb, um mit dem Bettler seinen Mantel zu teilen, wurde er für diesen Menschen zum Licht – und als Lohn empfängt Martin in der folgenden Nacht selbst neues Licht für sein Leben. Im Traum erscheint ihm Christus und spricht: „Martin, du bist noch nicht getauft, aber du hast mir schon Liebe gezeigt und diesen Mantel gegeben. Denn was ihr dem Geringsten tut, das habt ihr mir getan.“ Bald darauf empfängt Martin die Taufe. In seinem Leben als Mönch und Bischof bleibt Martin stets ein Licht, das für alle Menschen leuchtet

Wo kann ich für einen anderen Menschen ein Licht sein?

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