Heiliger Clemens von Rom
Die Zeit der ersten Christen wieder lebendig werden zu lassen, dies wünschen sich Menschen zu allen Zeiten. Clemens hat sie noch selbst kennengelernt, die Apostel Jesu Christi, die bald nach Jesu Tod auch nach Rom gekommen sind. Er war fasziniert von dem, was Petrus über diesen Jesus berichtete. Wie so viele schloß sich Clemens der Christengemeinde an, die unter Petrus entstanden war, und ließ sich taufen.
Er erlebte, wie Petrus, Paulus und viele andere Christen unter Kaiser Nero hingerichtet wurden. Dass es in Rom gefährlich war, ein Christ zu sein, schreckte ihn nicht ab. Es ermutigte ihn vielmehr, entschlossen von diesem Jesus, den er durch die Predigt des Petrus kennengelernt hatte, Zeugnis zu geben. Alle Menschen sollten erfahren, dass dieser Jesus gekommen ist, um den Menschen Heil und Erlösung zu bringen.
Unter den beiden Nachfolgern des Heiligen Petrus, den Heiligen Linus und Kletus, hatte er eine wichtige Stellung in der römischen Gemeinde inne. Als Kletus starb, wurde Clemens die Ehre zuteil, der vierte Bischof von Rom zu sein. In den Jahren 90 bis 101 leitete er die Kirche. Er hat einen Brief an die Gemeinde von Korinth geschrieben, der uns bis heute erhalten geblieben ist.
Wegen seines Bekenntnisses zu Christus wurde Clemens vom Kaiser in die Steinbrüche der Krim verbannt, wo er mit vielen anderen unter brutalsten Bedingungen zu arbeiten hatte. Als es ihm gelang, viele seiner Mitgefangenen zu Christus zu bekehren, beschloß man, ihn zu töten. Er wurde mit einem Anker um den Hals ins Meer geworfen, damit sein Leichnam für die Christen unauffindbar bliebe. Doch durch ein Wunder konnte der Leichnam des heiligen Märtyrers einige Zeit später aus dem Meer geborgen werden.
Am 23. November 2009 um 07:53 Uhr
Guten Morgen,
wo kann man eigentlich Einsicht nehmen in die nicht veröffentlichten
Briefe (Brief des hl. Clemens an die Korinther u. ähnl.) oder sind die
Briefe als Paulusbriefe ausgegeben?
Eine gesegnete Woche!
Anna