Silvester

silvester.jpgEin Jahr gehr zu Ende. Viele feiern die Jahreswende ausgelassen, begrüßen das neue Jahr mit Böllern und Raketen. Freude und Angst mischen sich, doch man will die trüben Gedanken vertreiben, die Frage nach dem, was kommt, den Blick in eine ungewisse Zukunft.

Meine Zeit in Gottes Händen. Was auch geschieht, Gott ist bei mir. Das heißt nicht, dass ich immer Erfolg haben werde und im Glück baden kann. Es heißt aber, dass es in allen Situationen für mich einen Weg gibt, den ich gehen kann.

Schön die Worte von Phil Bosmans:

Mit tausend Händen streichelst du mich.

Mit tausend Lippen küsst du mich.

Mit tausend Früchten speist du mich.

Alles hast du mir gegeben,

alles, was ich habe, und alles, was ich bin.

Auf tausend Flügeln trägst du mich.

Bei dir bin ich zu Hause wie ein Kind.

Mögest Du allezeit die Liebe Gottes spüren, die über Deinem Leben waltet!

Lösung zum Weihnachtsquiz

wk0906.jpgVielleicht hat das gestrige Quiz gezeigt, dass an Weihnachten doch nicht alles so klar ist, wie wir oft meinen. Über die Geburt Jesu berichten uns nur die beiden Evangelisten Matthäus und Lukas. Johannes hat statt dessen den Prolog, der Kunde gibt von der Fleischwerdung des Wortes, Markus beginnt sein Evangelium erst mit dem Auftreten Johannes des Täufers.

Matthäus und Lukas weichen in ihrer Schilderung der Geburt Jesu ab. Am ausführlichsten berichtet Lukas, der auch noch auf die Geburt Johannes des Täufers näher eingeht. Nur Lukas berichtet von der Reise der Heiligen Familie nach Betlehem, der vergeblichen Herbergssuche, vom Jesuskind, das in einer Krippe liegt und zu dem in der Nacht die Hirten von den Feldern kommen.

Nach Matthäus wohnt die Heilige Familie in einem Haus in Betlehem. Dort wird Jesus geboren und dorthin kommen – als das Kind etwa zwei Jahre alt ist – Sterndeuter aus dem Osten.

Die Unterschiede der beiden Evangelien sind nicht so zu deuten, dass wir über die Geburt Jesu überhaupt nichts wissen könnten. Die zentrale Aussage, dass Gott in diesem Kind Jesus in Betlehem Mensch geworden ist, geboren von der Jungfrau Maria, ist der Kern beider Evangelien. Wenn die beiden Evangelisten die Ereignisse um dieses Geschehen herum jeweils anders schildern, so liegt das daran, dass sie den Schwerpunkt anders setzen.

Mit dem Bericht von den Sterndeutern will Matthäus seinen Lesern zeigen, dass Gott von Anfang an durch Jesus Christus auch die Heiden in sein Reich ruft, Magier aus dem Osten waren für den frommen Juden der damaligen Zeit die allerheidnischten aller Heiden. Lukas hebt besonders die Armen und Kleinen hervor. Gottes Sohn liegt arm in einer Krippe, einfache Hirten sind die ersten, die ihn anbeten.

Ochs und Esel im Stall verweisen auf die Jesaja-Stelle: Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn. Israel aber hat keine Erkenntnis. (Jes 1,3)

Hier die Lösung:

1c) 2b) 3a) 4b) 5a) 6c)