Quiz

timotheus.jpg1) Gestern haben wir das Fest der Bekehrung des Apostels Paulus gefeiert. Heute gedenken wir zweier seiner engsten Mitarbeiter auf seinen späteren Missionsreisen. Wie heißen diese beiden?

2) Vor welcher Stadt ereignete sich die Bekehrung des Apostels Paulus?

3) Wie heißt der Mann, der Paulus in dieser Stadt aufgenommen und in die Gemeinde der Christen eingeführt hat?

4) Saulus – Paulus, was hat es mit diesen beiden Namen auf sich?

a) Saulus bekam als Zeichen seiner Bekehrung den neuen Namen Paulus.

b) Paulus, Jude mit römischem Bürgerrecht, hatte zwei Namen, einen hebräischen (Saulus) und einen griechisch-römischen (Paulus).

c) Die beiden Namen gehen auf einen Abschreibfehler zurück.

5) Wo wird in der Apostelgeschichte Saulus zum ersten Mal Paulus genannt?

6) Ergänze folgenden bekannten Satz, den Christus zu Paulus gesagt hat:

Meine … genügt dir, denn sie erweist ihre … in der … . Viel lieber also will ich mich meiner … rühmen, damit die … Christi auf mich herab kommt.

Bekehrung des Apostels Paulus

bekehrungpaulus1.gifEin Mann kauert am Boden, niedergeworfen, blind. Seine Begleiter, große Herren hoch zu Ross, stehen im Hintergrund. Helm und Schwert, seine ganze Macht, hat er abgeworfen. Und doch ist er ganz erhellt vom Strahl des göttlichen Lichtes.

Blind war Paulus bisher für die Herrlichkeit Jesu Christi. Die Gläubigen hat er im Namen Gottes verfolgt und hingerichtet. In seinem falschen Eifer hat er Gott nicht erkannt. Im Lichte Gottes erkennt Paulus nun seine Blindheit. Er lässt all seine frühere Größe hinter sich. In die Stadt, in die er hoch zu Ross reiten wollte, wird er als Blinder an der Hand geführt.

Gott schenkt Paulus, dass er wieder sehen kann, er schenkt ihm mehr als das. Er erkennt Gott, wie er ist und wird einer seiner eifrigsten Verkünder. Nun rühmt er sich nicht mehr seiner menschlichen Größe, sondern seiner Schwachheit. Nicht mehr er handelt in seinem blinden Eifer, sondern er lässt nun Gott durch sich handeln, schenkt sich ihm ganz mit all seinen Fähigkeiten.

-

Trotz einiger Bedenken nehmen die Christen ihren früheren Verfolger bei sich auf. Gastfreundschaft ist auch das Thema des letzten Tages der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Vorurteile überwinden, trotz mancher Ängste auf Fremde zugehen, nur so kann Gemeinschaft entstehen. Gastfreundschaft anbieten und annehmen, dazu fordert uns Christus auf, denn eines ist sicher: Wenn wir Christus nicht im Anderen sehen, werden wir ihn nirgendwo sehen.

Gott der Liebe, du hast uns in Christus deine Gastfreundschaft gezeigt. Wir erkennen, dass wir dir begegnen, wenn wir unsere Gaben mit allen teilen. Lass uns eins werden auf unserem gemeinsamen Weg. Hilf uns, dich im anderen zu erkennen. Wenn wir Fremde in deinem Namen willkommen heißen, werden wir zu Zeugen deiner Gastfreundschaft und deiner Gerechtigkeit.