„Selig ihr Armen!“ – Bei Lukas spricht Jesus sehr konkret. Doch wer sind die – die Armen? Ist automatisch schon jeder, der sehr wenig besitzt, ein Armer – und jeder, der ein gewisses Vermögen hat, reich?
Sind die Worte Jesu nur eine Vertröstung auf das Jenseits und gar eine Einladung zum Nichtstun? Das mit Sicherheit nicht. Man muss immer das Evangelium als Ganzes sehen und da erkennen wir, dass Jesus immer wieder die Menschen dazu aufruft, ihre Begabungen für andere einzusetzen.
Also sich mit allen Kräften abrackern und es doch zu nichts bringen? Wenn man als Gewinn seiner Anstrengungen Reichtum und Macht erhofft, dann ist man sicher nicht auf dem Weg, den Jesus uns hier weist. Der Lohn wird nicht in irdischer Währung ausgezahlt. Wenn wir mit unseren Talenten wuchern, wird der Gewinn uns auf einem anderen Konto gutgeschrieben.
Der Glaube ist kein Mittel dazu, hier auf Erden die Freuden des Luxus zu genießen. Die Gläubigen brauchen nicht daran zu verzweifeln, wenn sie trotz ihres Glaubens arm sind, hungern, weinen und von den Menschen gemieden werden. Hat nicht Jesus all das selbst an sich erfahren?
Ein solcher Weg der Nachfolge kann hart sein – aber er lässt uns dem Herrn nahe sein und das allein ist es, was uns Glück und Seligkeit verleiht.
Wichtig ist, dass wir stets beseelt von dem Geist Jesu Christi sind, der uns zu Kindern Gottes macht. Er ist das Siegel Gottes, der aus uns wirklich Kinder Gottes macht.
Es ging schon damals zu der Zeit als Jesus auf Erden lebte von ihm eine Anziehungskraft aus, die ganze Menschenmassen faszinierte – da kommt dieser junge Rabbi aus Nazareth und predigt mit einer Vollmacht, die ihm nur einer geben konnte – der allmächtige Vater im Himmel…
Ganz klar, Jesus macht die Menschen betroffen, seine Worte gehen durch Mark und Bein – wer sich ganz für Jesus entscheidet, der muss sein Leben erst mal ganz genau anschauen, da ist vielleicht so einiges bei uns, was noch im Argen liegt…es gibt im Evangelium mehrere Stellen, wo Jesus Kranke heilt, indem er ihnen Sünden vergibt und diese umkehren.
Unsere Aufgabe als Jünger Jesu ist es, nicht den Menschen nach dem Mund zu reden, oder immer “trendy” zu sein, oder Erfolg und Karriere auf Kosten anderer auszunutzen. Jesus Christus ist DER! gesalbte Gottes, derjenige der Ihn versteht und annimmt, der lebt nicht nach den Phrasen der Trendproheten, ein brennendes Herz ist vom Heiligen Geist erfüllt, es ist der innere Kompass – Jesus wird dann zum Kapitän unseres Lebens, der unseresn Kurs zu Ziell führt – zum ewigen Leben in Freude und Fülle – und ebendiese Fülle will Jesus uns auch in diesem Leben schon schenken.
Die Art der Nachfolge Jesu beschrieb auch der Apostel Paulus schon ganz treffend, egal ob das dei Leute tolll finen oder nicht – aber die Wahrheit ist nun mal die Wahrheit – als gewisse Wichtigtuer und Besserwisser in die Gemeinde von Korinth eindrangen, wurde Paulus auf den Plan gerufen, es war nämlich eine Gemeinde, die er gegründet hat – und da versteht Paulus als echter Nachfolger Jesu keinen Spaß, wenn es um die Wahrheit der Botschaft des Evangeliums geht – kaum ein anderer hat öfter eine Tracht Prügel einstecken müssen wie Paulus um Jesu Christi willen, so schrieb er den Korinthern:
“Dann werde ich diese Wichtigtuer nicht auf ihre Worte prüfen, sondern auf ihre Kraft. Denn nicht in Worten erweist sich die Herrschaft Gottes, sondern in der Kraft.” (1 Kor 4,19)
Und Jesus hat alle seine Heiligen belohnt, mit dem ewigen Leben – na was kann uns dann diese Welt dagegen vergleichbares bieten?
Dank fur Gottes intiresny
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