Du führst mich hinaus ins Weite; du machst meine Finsternis hell.
So lautet ein Kehrvers im Gotteslob (GL 712) zu Psalm 18.
Weite und Licht – diese Eigenschaften kennzeichnen meinen Weg mit Gott. Auch wenn mir Gott manchmal fern erscheint, er hat die Macht, Enge und Finsternis zu durchbrechen, die mich manchmal gefangen halten.
Wenn ich mich seiner liebenden Hand anvertraue, wird Gott will mir Raum schaffen für meine Schritte, und Licht, damit ich den Weg sehe, den er mit mir gehen will.
Licht, das die Finsternis erhellt, dieses Bild zeigt auch der Adventskranz, den viele Menschen jetzt in ihren Wohnungen haben. Jede Woche ein Licht mehr – bis dann an Weihnachten alles in hellem Glanz erstrahlt.
Die erste Kerze, die ich entzünde, kann mich durch die nächsten Wochen hindurch an die Erfahrung von Gottes liebender Nähe in meinem Leben erinnern.
Du, Herr, lässt meine Leuchte erstrahlen,
mein Gott macht meine Finsternis hell.
Mit dir erstürme ich Wälle,
mit meinem Gott überspringe ich Mauern. (Ps 18,29f)