Jesus ist uns nahe (Joh 14, 15-21)

jesus12.jpgJesus sagt: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet.“

Mit diesen Worten spricht Jesus vor seinem Tod den Jüngern Trost zu. Es sind Worte, die bleibende Bedeutung haben, auch für uns. Wenn wir an Jesus glauben, sind wir nicht allein. Auch nach seinem Tod und seiner Auferstehung ist Jesus bei seinen Jüngern, bleibt uns allen, die wir an ihn glauben, nahe. Er ist nun zwar nicht mehr für alle sichtbar, wie er es war, als er auf Erden lebte, doch wenn wir an ihn glauben, können wir ihn „sehen“.

Wie können wir Jesus heute sehen?

Jesus ist uns nahe, wenn wir zu ihm beten, ganz besonders in der Heiligen Messe und der Eucharistie. Wenn wir beten, haben wir Gemeinschaft mit Jesus. Jesus zeigt sich uns aber auch in besonderen Momenten in unserem Leben. Dann spüren wir seine Nähe, hören seinen Rat, erfahren seine Hilfe. Es gibt Situationen im Leben, wo wir denken, ohne Jesu Hilfe hätten wir das nie geschafft.

Wo erfahre ich Jesu Nähe in meinem Leben?

Maria Weggefährtin

maria43.jpgGott, unser Vater,

du hast Maria erwählt,

die Mutter deines Sohnes zu werden

und Jesus auf seinem Lebensweg zu begleiten.

Sie hat – wie kein anderer Mensch –

am Leben Jesu teilgenommen,

ist ihm bis zum letzen Augenblick seines Lebens gefolgt,

und unterm Kreuz

hat Jesus sie uns allen zur Mutter geschenkt.

Ja, wir dürfen uns in allen Phasen unseres Lebens

von Maria, unserer Mutter, begleitet wissen

und vertrauen,

dass sie uns mit ihrem guten Rat

auf unserem nächsten Schritt,

der uns zum Heile dient,

aufmerksam macht.

So danken wir dir, guter Vater,

für ihre Wegbegleitung

alle Tage unseres Lebens.

Amen.

(Gebet von Sr. Maria Gabriel Kessenich CJ)