Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! Spielt zum Ruhm seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Preist unseren Gott, ihr Völker; lasst laut sein Lob erschallen! Er erhielt uns am Leben und ließ unseren Fuß nicht wanken. Du hast, o Gott, uns geprüft, und uns geläutert, wie man Silber läutert. Du brachtest uns in schwere Bedrängnis und legtest uns eine drückende Last auf die Schulter. Du ließest Menschen über unsere Köpfe schreiten. Wir gingen durch Feuer und Wasser. Doch du hast uns in die Freiheit hinausgeführt.
Auch das ist eine Erfahrung, die jeder macht, der sich auf den Weg mit Gott begibt: Gott prüft den Menschen. Auf dem Weg durch die Wüste kann es sein, dass die nächste Oase unerreichbar erscheint. Plötzlich wird es schwer, weiter zu gehen. Dann kommen die Zweifel, Gott, wo bist du? Meinst du es wirklich gut mit mir? Leiden und Nöte und dann die bange Frage: Warum ich?
Viele scheitern an Gott in solchen Situationen. Habe ich den Mut, weiter mit Gott meinen Weg zu gehen? Kann ich verstehen, dass Gott mich gerade durch solche Prüfungen noch näher an sich ziehen will?
Wer geduldig auf Gott vertraut, kann die Erfahrung machen, die auch Israel gemacht hat. Der Weg durch die Wüste war beschwerlich, doch Gott hat nicht gelogen, am Ende des Weges stand der Einzug in das gelobte Land.
Gott, du führst mich wirklich in die Freiheit – welches ist mein Ziel, an dem ich diese Freiheit erwarte?
Gepriesen sei der Herr; denn er hat mein Gebet nicht verworfen und mir seine Huld nicht entzogen.
Gott, du bist bei mir auch in schwierigem Gelände, auch wenn ich dich nicht sehen kann und dein Trost so fern erscheint. Du bist bei mir um mich zu führen und zu tragen.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde!