Beten mit den Psalmen – Psalm 66 (1)

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Am Anfang eines jeden Betens soll das Lob Gottes stehen. Egal, in welcher Stimmung ich gerade bin, es gibt keinen Grund, der mich davon abhalten könnte, Gott Lob und Dank zu sagen. Danke für die Ruhe der Nacht, danke für den neuen Tag, danke für das, was heute kommt. 

Groß ist alles, was Gott tut. Das müssen alle Menschen erfahren. Der Beter stimmt ein in das Gotteslob der ganzen Welt. Er ist nicht allein mit seinem Gebet. Überall auf der Welt gibt es unzählige Menschen, die im selben Augenblick ebenso Gott loben.

Gott hört das Gebet aller Menschen, er wendet sich allen gleichermaßen zu. Mein Gebet verhallt nicht ungehört im leeren Raum. Gott ist da, er ist bei mir jetzt, heute und alle Tage meines Lebens. 

Nachfolge (Mt 16,21-28)

nachfolgekreuz.jpgWer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Nachfolge heißt, Jesus folgen, hinter ihm hergehen. Petrus ist im heutigen Evangelium dabei, es anders zu machen. Er will Jesus vorschreiben, was seiner Meinung nach das Beste wäre. Er und mit ihm wohl auch die anderen Jünger verstehen noch nicht, was es bedeutet, dass Jesus am Kreuz sterben muss.

Nachfolge heißt, Jesus zu folgen, auch wenn wir seinen Weg manchmal nicht verstehen. Weil Petrus gerade dabei ist, sich dieser Nachfolge zu verweigern, weist Jesus ihn so entschieden zurecht. Im Originaltext heißt es nicht: Weg von mir! sondern: Hinter mich! Petrus soll sich wieder in die Nachfolge Jesu einreihen. Petrus muss noch einiges lernen, bis er den Weg der Nachfolge ganz versteht.

Herr Jesus, hilf mir, dir zu folgen, auch wenn ich deinen Weg manchmal nicht verstehen kann, auch wenn dein Weg für mich zu schwer erscheint. Gib du mir die Kraft und den Mut, mich immer wieder in deine Nachfolge einzureihen.