28. August 2010
Der Heilige Augustinus ist bis heute bekannt als großer Bischof und Kirchenlehrer. Dass er lange gebraucht hat, um zu einem tiefen Glauben an Gott zu finden, davon gibt er und in seinen „Bekenntnissen“ ein beredtes Zeugnis.
Er hat viele tiefe theologische Bücher geschrieben, in denen er in menschlichen Worten das Geheimnis Gottes zu erklären versucht. Doch er weiß auch: Gott ist größer als alle unsere Worte. „Wenn du es begriffen hast, ist es nicht Gott“, sagt er einmal. Und: vor dem Angesicht Gottes werden alle Worte vergehen.
“Vieles sagen wir und wir gelangen doch nicht zu Ihm. Wenn wir aber zu Dir, Gott, gelangen, dann wird das Viele, das wir sagen und zu dem wir nicht gelangen, zu Ende sein, und bleiben wirst Du allein, der Du alles und in allem bist. Ohne Ende werden wir dann eines sagen, Dich mit einer Stimme preisend, selber auch in Dir eins geworden. … Herr und Gott, lass auch mich dann für immer Dein bleiben.”
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27. August 2010
Monika ist die Mutter des Heiligen Augustinus. Bis zu ihrem Tod war sie ihrem Sohn nahe und ist ihm eine wichtige Gefährtin geworden. Augustinus hat es wohl nicht immer leicht gehabt mit ihr. Manchmal war ihm ihre Anhänglichkeit sicher zuviel. Einmal ist er sogar heimlich abgereist, um ihr zu entkommen. Besonders schmerzlich war es für ihn, dass er sich auf ihr Drängen hin von seiner Geliebten trennen musste.
Es gibt viel Schweres im Leben, manches ist zunächst unverständlich und wir verstehen es erst, wenn wir später darauf zurückblicken können. Mancher Weg, der uns zunächst als der Richtige erscheint, ist doch ein Irrweg. Da ist es gut, wenn es Menschen gibt, die uns den Weg weisen. Auch Gott spricht zu uns durch solche Menschen.
Seine Mutter Monika war für Augustinus ein solcher Mensch. Ohne die Worte und mehr noch die Gebete und Tränen seiner Mutter wäre er wohl nicht der geworden, als den wir ihn heute kennen. Am Schluss seiner Lebensgeschichte im 9. Buch der Bekenntnisse, die mit dem Tod der Mutter endet, hinterlässt er dafür seiner Mutter ein würdiges Gedenken:
„So ruhe sie denn in Frieden … Und gib es, mein Herr, mein Gott, dass ihrer alle, die dieses lesen, an Deinem Altar gedenken deiner Dienerin zusammen mit Patricius, ihrem Gatten, aus deren beider Fleisch du mich hereingeführt hast in dieses Leben. … Sie waren meine Eltern in diesem flüchtigen Lichte hier, sind von dir, meinem Vater her, meine Brüder in der Mutter Kirche, und sind meine Mitbürger im ewigen Jerusalem, nach dem die Pilgerschaft deines Volkes sich sehnt vom Auszug bis zur Heimkehr.“
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26. August 2010
Gott schenkt uns seine Liebe
auf sehr unterschiedliche Art und Weise.
Wenn wir seinen Ruf an uns hören,
wissen wir, dass Gott es ist, der ruft.
Gott hat jedem Menschen
seinen GÖTTLICHEN FUNKEN in die Seele gelegt
und dort spüren wir IHN.
Seine Liebe in einem Moment zu erfahren,
in einer Situation, da wir nicht damit rechnen,
ist etwas Wunderbares.
Dies kann man eigentlich nicht in Worte fassen.
(von Anita)
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